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Fassungen · Honeycomb

Honeycomb-Setting: Diamanten in sechseckigen Zellen

Beim Honeycomb-Setting sitzen runde Diamanten in sechseckigen Zellen, jeder Stein von sechs winzigen Perlen gehalten. Das Muster erinnert an eine Bienenwabe und wirkt dadurch dichter und geschlossener als klassisches Pavé. Statt einzelner funkelnder Punkte entsteht eine durchgehende Fläche, die aus jedem Winkel Licht zurückwirft.

Wir setzen das Honeycomb-Setting dort ein, wo maximales Feuer gefragt ist: an breiten Ringbändern, Anhängern oder in Kombination mit Cuban-Gliedern. Im Atelier in Zürich Kreis 4 oder per Video zeigen wir dir Muster und sagen dir ehrlich, wie sich diese Fassung von einer klassischen Pavé-Fassung unterscheidet.

Breites Ringband mit runden Diamanten in sechseckigem Honeycomb-Setting, Gelbgold, Makroaufnahme

Was das Honeycomb-Setting besonders macht

Prinzip

Jeder Diamant sitzt in einer sechseckigen Zelle und wird von sechs winzigen Perlen gehalten, statt von vier oder sechs klassischen Krappen. So rücken die Steine näher zusammen.

Wirkung

Die sechseckigen Zellen schliessen lückenlos aneinander an, ähnlich einer Bienenwabe. Das Ergebnis wirkt dichter und geschlossener als klassisches Pavé.

Einsatzbereich

Die Fassung passt zu breiten Bändern, Anhängern und Kombinationen mit Cuban-Gliedern, überall dort, wo eine grosse Fläche maximal funkeln soll.

Wie ein Honeycomb-Setting aufgebaut ist

Bei einer klassischen Pavé-Fassung hält jede Krappe nur einen Stein. Beim Honeycomb-Setting teilen sich benachbarte Steine die Perlen an ihren gemeinsamen Kanten, ähnlich wie bei einer echten Wabenstruktur. Das spart Platz und lässt die Steine optisch näher zusammenrücken, ohne dass Metall dazwischen dominiert.

Diese Konstruktion braucht eine präzise Vorplanung, damit jede Zelle exakt zur Nachbarzelle passt. Wir zeigen dir im Atelier, wie das fertige Muster in echtem Licht wirkt, und erklären dir, worauf du bei der Pflege achten solltest.

Extreme Nahaufnahme eines Honeycomb-Settings mit sechseckigen Zellen und winzigen Halteperlen

Honeycomb oder Pavé?

Beide Fassungen holen viel Licht aus vielen kleinen Steinen, aber auf unterschiedliche Art. Pavé wirkt leichter und ist etwas günstiger, weil klassische Einzelkrappen weniger Vorplanung brauchen. Honeycomb wirkt dichter und geschlossener, dafür aufwendiger in der Herstellung.

Welche Fassung besser zu deinem Schmuckstück passt, hängt von der Fläche, dem Budget und dem gewünschten Look ab. Wir zeigen dir beide Varianten nebeneinander, bevor du dich entscheidest.

Honeycomb im Vergleich zu Pavé

Eine erste Orientierung, das Gespräch im Atelier ersetzt sie nicht.

FassungLichteinfallSicherheitPflegePreisniveau
Honeycombhochgutgeringhoch
Pavé / Micro-Pavéhochmittelregelmässig prüfen lassenmittel

Preisniveau relativ zu einer klassischen Krappenfassung, den genauen Aufpreis besprechen wir persönlich.

So entsteht dein Stück mit Honeycomb-Setting

Vom ersten Gespräch bis zur Übergabe begleiten wir dich Schritt für Schritt.

1

Idee

Du erzählst uns, welche Fläche funkeln soll, und wir zeigen dir Beispiele des Honeycomb-Settings im Atelier oder per Video.

2

3D-Entwurf

Wir bauen dein Stück als 3D-Modell, damit du das Wabenmuster schon vor der Fertigung siehst.

3

Steinauswahl

Wir wählen runde Diamanten in passender Grösse aus, damit die Zellen gleichmässig aneinanderpassen.

4

Freigabe

Erst wenn du mit Entwurf, Steinen und Preis einverstanden bist, geben wir den Auftrag frei.

5

Übergabe

Bei der Übergabe zeigen wir dir, wie du die Fassung am besten pflegst.

Was ein Honeycomb-Setting kostet

Richtwerte, damit du dich vorab orientieren kannst.

Verlobungsring komplett, Solitär mit 1 ct Labordiamant, 750er Gold oder Platinab CHF 1'900
Honeycomb-Setting, Aufpreisauf Anfrage

Preis nach Aufwand. Wir rechnen offen vor, ohne Überraschungen.

Den genauen Aufpreis besprechen wir immer im persönlichen Gespräch, je nach Fläche und Steinzahl.

Häufige Fragen

Beim Honeycomb-Setting sitzen runde Diamanten in sechseckigen Zellen, jeder Stein von sechs winzigen Perlen gehalten. Das Muster erinnert an eine Bienenwabe, daher der Name. Benachbarte Steine teilen sich die Halteperlen an den gemeinsamen Kanten, was die Fläche dichter wirken lässt als klassisches Pavé.

Bei Pavé hält jede Krappe einen einzelnen Stein, die Steine liegen nah beieinander, bleiben aber deutlich als Einzelsteine erkennbar. Beim Honeycomb-Setting teilen sich Nachbarsteine die Halteperlen, wodurch die Fläche geschlossener und dichter wirkt. Beide Techniken holen viel Licht aus vielen kleinen Steinen.

Besonders gut wirkt es an breiten Ringbändern, Anhängern und in Kombination mit Cuban-Gliedern, überall dort, wo eine grössere Fläche maximal funkeln soll. Für kleine, filigrane Ringe ist die Fassung weniger geeignet, dort empfehlen wir eher klassisches Pavé.

Die vielen kleinen Halteperlen sorgen für einen soliden Halt, ähnlich robust wie klassisches Pavé. Bei starkem Stoss kann sich dennoch eine Perle lösen, deshalb prüfen wir die Fassung bei jedem Atelierbesuch gern kostenlos nach.

Der Aufpreis hängt von der Fläche und der Anzahl Steine ab und liegt über einer klassischen Krappenfassung, weil die Vorplanung und die Herstellung mehr Zeit brauchen. Wir rechnen dir den genauen Betrag im persönlichen Gespräch offen vor.

Ja, das ist möglich, zum Beispiel ein Band im Honeycomb-Setting mit einem klassisch gefassten Hauptstein. Wir zeigen dir im Atelier, wie sich beide Techniken kombinieren lassen und was das für Preis und Pflege bedeutet.

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Schreib uns, für welches Schmuckstück du dich interessierst, oder schick uns ein Foto als Referenz. Wir beraten dich ehrlich, ob ein Honeycomb-Setting zu deinem Vorhaben passt.

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