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Diamantschliffe

Der Moval-Verlobungsring

Ein Moval-Verlobungsring trägt einen Diamanten, der irgendwo zwischen Oval und Marquise liegt: länglich und bauchig wie ein Oval, an beiden Enden aber sanft zugespitzt. Kein harter Spitz wie bei der Marquise, sondern eine weiche, gestreckte Linie, die den Finger optisch verlängert.

Der Moval-Schliff ist noch jung und bei weitem nicht bei jedem Händler zu finden. Bei émin in Zürich zeigen wir dir, was die Form kann, wo ihre Tücken liegen und wie du einen Stein findest, der in echt so schön ist wie auf dem Foto.

Moval-Verlobungsring in Gelbgold mit länglichem, sanft zugespitztem Diamanten auf einer Welle aus elfenbeinfarbener Seide

Warum der Moval gerade so gefragt ist

Gestreckt, aber nicht spitz

Der Moval hat die schlanke Länge der Marquise, ohne deren scharfe Enden. Wer die Marquise zu streng und das Oval zu brav findet, landet oft genau hier.

Wirkt gross pro Karat

Weil sich das Gewicht in die Länge und nicht in die Tiefe verteilt, sieht ein Moval von oben deutlich grösser aus als ein runder Brillant mit gleichem Gewicht.

Modern, aber kein Gag

Die Form ist neu, wirkt am Finger aber ruhig und elegant. Sie passt zu einem schlichten Solitär genauso wie zu einem Ring mit feinem Hidden Halo.

So sieht ein Moval-Diamant aus

Von oben betrachtet ist ein Moval meist rund 1,7 bis 2 Mal so lang wie breit. Die Mitte ist voll und oval gerundet, zu den Enden hin wird der Stein schmaler und läuft in zwei weiche Spitzen aus. Man kann sich ein Oval vorstellen, das an beiden Enden leicht zusammengedrückt wurde. Die Facetten sind wie beim Brillanten angeordnet, deshalb funkelt der Stein lebhaft über die ganze Länge.

Weil die Form so jung ist, gibt es noch keinen festen Standard für die idealen Proportionen. Ein Moval kann eher ovaler oder eher marquiseartig ausfallen, und genau das macht den Vergleich so wichtig. Wir legen dir mehrere Steine nebeneinander, damit du siehst, welche Variante an deiner Hand am schönsten wirkt.

Loser Moval-Diamant von oben, länglich mit ovaler Mitte und sanft zugespitzten Enden, auf einer Welle aus weisser Seide

Moval, Oval oder Marquise: die Unterschiede

Alle drei sind länglich und strecken den Finger. Der Unterschied liegt vor allem in den Enden und darin, wie leicht du einen passenden Stein findest.

MerkmalMovalOvalMarquise
EndenSanft zugespitzt, weicher als die MarquiseRund, ohne SpitzenZwei scharfe Spitzen
WirkungModern, gestreckt, weichKlassisch, ruhig, elegantMarkant, vintage oder sehr modern
Grösseneffekt pro KaratGross, nah an der MarquiseGrossAm grössten
Bow-Tie-EffektMöglich, Steinauswahl wichtigMöglich, Steinauswahl wichtigMöglich, Steinauswahl wichtig
FassungSpitzen mit V-Krappen schützenKlassische Krappen reichenSpitzen mit V-Krappen schützen
VerfügbarkeitNoch selten, bei Labordiamanten gutÜberall gut verfügbarGut verfügbar

Worauf du beim Moval achten solltest

Wie Oval und Marquise kann auch der Moval einen sogenannten Bow-Tie zeigen: einen dunklen Schatten quer über die Mitte, der an eine Fliege erinnert. Ein leichter Bow-Tie gehört zu länglichen Schliffen dazu, ein starker schluckt das Funkeln. Auf Fotos und Zertifikaten sieht man das kaum, deshalb prüfen wir jeden Stein von Auge, im Tageslicht und unter der Lupe.

Die beiden Spitzen sind die empfindlichsten Stellen des Steins. Wir empfehlen deshalb eine Fassung mit V-Krappen, kleinen Metallspitzen, die jedes Ende umfassen und vor Stössen schützen. So bleibt die Form gut sichtbar und der Ring hält auch im Alltag. Den Stein tragen die meisten längs, mit den Spitzen Richtung Fingerspitze und Handgelenk, quer getragen wirkt er besonders eigenständig.

Hand auf Navy-Seide mit Moval-Verlobungsring in Platin am Ringfinger, der längliche Diamant streckt den Finger

Was du wissen solltest

Der Moval ist ein neuer Schliff. Bei Labordiamanten ist er gut zu bekommen, weil sich die Form dort flexibel schleifen lässt. Als Naturdiamant ist er selten, die Suche dauert länger und die Auswahl ist kleiner. Je nach Labor wird die Form auf dem Zertifikat unterschiedlich bezeichnet, wir erklären dir, was dort steht. Und wenn dir ein klassisches Oval am Ende besser gefällt, sagen wir dir das auch.

Was ein Moval-Verlobungsring kostet

Richtwerte für die erste Orientierung. Den genauen Preis rechnen wir dir im Gespräch offen vor.

Verlobungsring komplett, Solitär mit 1 ct Labordiamant, 750er Gold oder Platinab CHF 1'900

Richtwert wie beim Solitär mit Brillant. Der Moval-Schliff kann den Preis leicht verändern.

Labordiamant im Moval-Schliff, 1 Karat, loseauf Anfrage
Naturdiamant im Moval-Schliff, 1 Karat, loseauf Anfrage

Preis nach Aufwand. Wir rechnen offen vor, ohne Überraschungen.

Richtwerte, Stand 2026, inkl. MwSt. Der genaue Preis hängt von Stein, Metall und Arbeit ab.

Häufige Fragen

Der Moval ist ein Hybridschliff aus Marquise und Oval. Er ist länglich und in der Mitte bauchig wie ein Oval, läuft an beiden Enden aber in sanfte Spitzen aus. Diese Spitzen sind deutlich runder als bei der Marquise. Der Name setzt sich aus den beiden Formen zusammen, aus Marquise und Oval wird Moval.

Ein Oval hat rundum weiche Kanten und keine Spitzen. Der Moval wird zu den Enden hin schmaler und endet in zwei sanften Spitzen. Dadurch wirkt er etwas schlanker, gestreckter und moderner. Wer ein Oval mag, sich aber etwas mehr Spannung wünscht, sollte beide Formen direkt nebeneinander anschauen.

Er kann einen haben, wie fast jeder längliche Schliff. Wie stark der dunkle Schatten in der Mitte ausfällt, hängt vom einzelnen Stein und seinem Schliff ab, nicht von der Form an sich. Deshalb schauen wir jeden Moval von Auge an und zeigen dir nur Steine, bei denen der Bow-Tie dezent bleibt.

Etwas weniger als bei der Marquise, weil sie runder sind, aber sie bleiben die heikelsten Stellen. Jede Spitze wird mit einer V-Krappe gefasst, die das Ende umschliesst und vor Stössen schützt. So kannst du den Ring im Alltag tragen, ohne dir ständig Sorgen um den Stein zu machen.

Ja, aber selten. Weil die Form neu ist, werden bisher nur wenige Naturdiamanten so geschliffen, die Auswahl ist klein und die Suche braucht Zeit. Bei Labordiamanten ist der Moval gut verfügbar und lässt sich in verschiedenen Proportionen finden. Wir erklären dir beide Wege, die Entscheidung liegt bei dir.

Das kann niemand sicher sagen. Fakt ist: Die Form ist neu und gerade sehr gefragt. Weil sie aber auf zwei Klassikern aufbaut, wirkt sie am Finger nicht verspielt, sondern ruhig und elegant. Wichtiger als jeder Trend ist, dass dir der Stein auch in zwanzig Jahren noch gefällt.

Ja, genau dafür ist der Termin im Atelier an der Zypressenstrasse in Zürich da. Du siehst die Steine unter der Lupe, im Tageslicht und direkt neben Oval und Marquise. Bei einer Video-Beratung zeigen wir dir die Steine per Kamera und schicken dir Nahaufnahmen und das Zertifikat.

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