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émin

2026 · 5 Min.

IGI und GIA: Was die Zertifikate wirklich aussagen.

IGI und GIA: Was die Zertifikate wirklich aussagen.

Ein Zertifikat ist nichts anderes als ein unabhängiges Versprechen. Es sagt dir schwarz auf weiss, was du in der Hand hältst, geprüft von einem Labor, das den Stein nicht verkauft und also nichts davon hat, ihn schönzureden.

Genau das ist der Punkt: Unabhängigkeit. Würden wir selbst behaupten, ein Stein sei lupenrein, müsstest du uns glauben. Steht es im Bericht von IGI oder GIA, musst du niemandem glauben, sondern kannst es nachlesen und nachprüfen.

GIA, das Gemological Institute of America, gilt als die strengste Adresse, vor allem bei natürlichen Diamanten. Seine Bewertungen sind eher konservativ, was bedeutet: Im Zweifel stuft GIA einen Stein eher tiefer ein als zu hoch.

IGI, das International Gemological Institute, ist weltweit etabliert und besonders bei Lab-Grown-Diamanten zur ersten Adresse geworden. Beide Labore arbeiten nach klaren, dokumentierten Standards. Wichtig ist nicht, welches der beiden auf dem Papier steht, sondern dass überhaupt ein anerkanntes Labor geprüft hat.

Auf dem Zertifikat findest du die vier C wieder: Schliff, Farbe, Reinheit, Gewicht. Dazu die genauen Masse, eine Skizze der Einschlüsse und oft eine eingravierte Nummer am Stein selbst, die ihn eindeutig seinem Bericht zuordnet.

Bei uns ist das keine Option, sondern die Regel: Jeder Stein ist zertifiziert. Wenn dir jemand einen Diamanten ohne Bericht andrehen will, dreh dich um. Und wenn du ein Zertifikat vor dir hast und nicht weisst, was die Zeilen bedeuten, lies unseren Beitrag zu den 4C oder bring es einfach mit.

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